Innere Wahrnehmung

Das Problem ist aber die Realitätsdefinition der Wissenschaft. Die Wissenschaft beschränkt die Realität auf das über die äußeren 5 Sinnesorgane Wahrnehmbare und Messbare und betrachtet den gesamten Bereich der inneren Wahrnehmung als unwissenschaftliche und irrelevante Hirngespinste. Und das ist ein Irrtum, wie er größer gar nicht sein könnte. Die innere Wahrnehmung des Menschen enthält

  1. die Wahrnehmung des individuellen Aktivitätsdranges, der für die Gesundheit des Menschen von absolut zentraler Bedeutung ist
  2. die differenzierte Wahrnehmung der verschiedenen Bezugssysteme über die präzise Unterscheidung ihrer Emotionen
  3. die Wahrnehmung von Aspekten der Realität, die mit der äußeren Wahrnehmung und Messgeräten nicht erfasst werden können und darauf basierend die Erkenntnis von Gesetzmäßigkeiten, welche der Wissenschaft entgehen

Die Wissenschaft konnte die Religion als vorherrschende Weltsicht vor allem deswegen ablösen, weil sie einige Dogmen der Religion als offensichtlich falsch entlarvte. Ein Beispiel ist das Dogma, dass Gott alle Lebewesen bereits so erschuf, wie sie heute noch existieren. Das konnten genaue Beobachtungen der Natur widerlegen, die schließlich auch zur Evolutionstheorie führten. Die richtige Schlussfolgerung daraus war, dass eine funktionierende Weltsicht sich auf die Realität beziehen müsse und nicht auf unbewiesene Ideen (Dogmen) der Weltsicht. Und so wurde die Wissenschaft auf die wissenschaftlichen Beweise aufgebaut. Dabei schien es selbstverständlich zu sein, dass die Realität das ist, was die äußeren Sinnesorgane wahrnehmen, während im Inneren der Psyche die Weltsicht sitzt, die ja ganz offensichtlich wie im Fall der Religion auch falsche Ideen enthalten konnte. Es ergab sich ...

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